
Michael Stark (V.i.S.d.P.)
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Alle zwei Jahre kommen die Geschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammern, kurz AHKs, mit ihren führenden Mitarbeitern zur AHK-Weltkonferenz nach Deutschland. Sie hat sich zu einem Treff der Außenwirtschafts-förderer entwickelt.
Konkret geht es um den Informations- und Erfahrungsaustausch. Außerdem wird über die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft der AHKs für die deutschen Unternehmen diskutiert.
Für wirtschaftliches Engagement im Ausland können insbesondere kleinere Unternehmen aus Deutschland eine Reihe von Fördermöglichkeiten beanspruchen. Außenwirtschaftsförderung umfasst vielfältige Maßnahmen. WIRTSCHAFT AN STROM UND MEER gibt Einblicke – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Denn in Deutschland fördern immerhin mehr als 70 Organisationen und Institutionen deutsche Unternehmen bei ihren Geschäften mit ausländischen Abnehmern.
Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erläutert die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für den Aufbau von Entwicklungsländern. Denn eine nachhaltige Entwicklung braucht unternehmerisches Engagement - nicht nur in der Bundesrepublik,
sondern auch in den Partnerländern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Die IHK Bremerhaven hilft im Ausland aktiven Unternehmern umfassend und vielfältig. Dabei ist der Bogen breit gespannt. Das Geschäftsfeld International bei der IHK Bremerhaven erleichtert den hiesigen Unternehmern den erfolgreichen Gang auf internationale Märkte. Geschäftsführer Wilfried Allers und sein Team beraten unter anderem in Auslandsgeschäften und vermitteln Geschäftskontakte. Außerdem organisieren sie neben Vorträgen und Seminaren internationale Unternehmer-Treffen und Länderinformationstage mit. Diese Maßnahmen sollen den Einstieg in den betreffenden Auslandsmarkt „beflügeln“.
Foto v.l.n.r.: Dörte Frey, Wilfried Allers, Brigitta Rydzy, Cornell Puterczyk, Gaby Hintze
An der Erfolgsgeschichte des Bremerhavener Fischereihafens hat die Europäische Union fleißig mitgeschrieben – vor allem durch ihre Strukturfonds. Die IHK und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS informierten nun darüber, wie Unternehmer auch künftig von diesen Fördermitteln profitieren können. Während der großen Strukturkrise in der Fischereiwirtschaft, die in den siebziger Jahren auch in Bremerhaven deutliche Spuren hinterlassen hatte, hätten sich viele die spätere Entwicklung des hiesigen Fischereihafens wohl nicht träumen lassen.

Hochrangige Vertreter aus dem Bremerhavener Werften-Bereich diskutierten auf Einladung der IHK bei einem „Round-table-Gespräch“ miteinander. In unregelmäßigen Abständen lädt die IHK Bremerhaven erfolgreiche Unternehmer und Manager aus bestimmten Branchen ein: Sie möchte erfahren, wo ihnen der „Schuh“ drückt und welche Unterstützung sie sich von der IHK erwarten. Kürzlich waren hochrangige Vertreter aus dem Werften-Bereich Bremerhavens zu Gast.
Am „Runden Tisch“ hatten Platz genommen: Thorsten Rönner, als Vertreter der USM-Nord Unterweser Schiff- und Maschinenbau GmbH; Thorsten Beiler, Betriebsleiter und Prokurist der Lloyd Werft Bremerhaven GmbH; Stephanie Thielebeule, Vertriebsassistentin Rickmers-Lloyd Dockbetrieb GmbH & Co. KG., IHK-Geschäftsführer Wilfried Allers, Redakteur Thomas Klaus; Dieter Petram, Geschäftsführer der Petram GmbH; Uwe Beck, Geschäftsführer Rickmers- Lloyd Dockbetrieb GmbH & Co. KG; Jürgen Gloystein, Vorstand der Motorenwerke Bremerhaven (MWB) - auf dem Foto v.l.n.r.
Eine Initiative zur besseren Innovationsfähigkeit von kleineren Unternehmen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gestartet. Sie wird über so genannte BMWi-Innovationsgutscheine umgesetzt. Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen können 50 Prozent der betrieblichen Ausgaben für externe Beratungsleistungen abgedeckt werden, sofern vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen eingesetzt werden. Hauptsächliche Zielgruppe sind kleinere Unternehmen.
Bei der IHK Bremerhaven kümmert sich das Geschäftsfeld „Umwelt, Energie, Innovation“ um die Information und Beratung zu Umwelt-Themen. Auf den Ebenen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union sind eine Reihe von Gesetzen und Bestimmungen zum Schutz der Umwelt und einer effizienteren Nutzung von Energie in Kraft. Und regelmäßig kommen neue hinzu. Den meisten Unternehmern fällt es verständlicherweise schwer, hier den Überblick zu behalten. Die IHK hingegen hat ihn.

Das „Klimahaus 8° Ost“ in Bremerhaven hat alle Prognosen übertroffen – unter anderem mit dem Rekord von 800.000 Besuchern. Eine Studie belegt nun auch die äußerst positiven Effekte für Gastgewerbe und Handel, die Arbeitsplatz-Situation und das Image der Stadt. Die Messlatte hängt hoch für Geschäftsführer Arne Dunker und sein Team vom „Klimahaus 8° Ost“ in Bremerhaven, sogar sehr hoch. Denn die Zahlen, die er ein Jahr nach der Eröffnung der einzigartigen Wissens- und Erlebniswelt vorlegen konnte, waren spektakulär und übertrafen alle Erwartungen. Arne Dunker nimmt die Herausforderung an: „Schließlich ist eine Sportdisziplin des Stabniedrigsprungs noch nicht erfunden worden.“
Durch die neuen Spezialkammern für Zivilstreitigkeiten über Windkraftanlagen wird der Windenergie-Standort Bremerhaven gestärkt. Als bundesweit erste Gerichte haben das Hanseatische Oberlandesgericht und das Landgericht Bremen Spezialkammern für Zivilstreitigkeiten über Windkraftanlagen eingerichtet. Hintergrund: Auch in rechtlicher Hinsicht wirft die Entwicklung von Windkraftanlagen vollkommen neue Fragen auf.

„Küstenroute – verbindet mehr“ – unter diesem Namen wollen die Befürworter der Küstenautobahn A20 die Dringlichkeit dieses Infrastrukturprojektes noch besser vermitteln – und ihre Aktivitäten enger als bisher vernetzen. Durch die Wahl von Glückstadt als Veranstaltungsort wurde symbolisiert, dass von der Küstenautobahn A 20 nur dann Wachstumsimpulse ausgehen können, wenn sie in einem direkten Zusammenhang zur festen Unterelbquerung gesehen wird. Diese soll bekanntlich zwischen Glückstadt auf der schleswig-holsteinischen und Drochtersen auf der niedersächsischen Seite erfolgen.
Die norddeutsche Wirtschaft in Form der IHK Nord präsentierte sich in Brüssel und warb bei EU-Parlamentariern für ihre Positionen. WIRTSCHAFT AN STROM UND MEER dokumentiert den Forderungskatalog. Bedeutung, Macht und Einfluss der Europäischen Union sind erheblich gewachsen. Um so wichtiger ist das politische Gehör, welches die Wirtschaft in Brüssel finden muss. In diesem Sinne lud die IHK Nord, die Arbeitsgemeinschaft der norddeutschen Industrie- und Handelskammern (einschließlich der IHK Bremerhaven), jüngst zu einem Parlamentarischen Abend in der belgischen Hauptstadt ein. Zu dem hatte sie die neu gewählten Mitglieder des EU-Parlaments gebeten.