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Seit 150 Jahren vertritt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Interessen der gewerblichen Wirtschaft. Bereits bei der ersten Sitzung am 13. Mai 1861 wurden Verbesserungen für die Wirtschaft diskutiert und beschlossen. Das Prinzip der ersten Stunde „Freiheit und Wettbewerb“ zieht sich wie ein roter Faden durch die DIHK-Geschichte.
Deutsche Unternehmen sind heute in vielen Bereichen Weltmarktführer, und das verdanken sie ihrem – weltweit geschätzten – Ideen- und Erfindungsreichtum. Umgekehrt stellt für viele Firmen hierzulande die Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit einen Hauptteil ihres Unternehmenswertes dar. Dieser Wert muss effektiv vor Spionage geschützt werden.

Kunden werden im Umgang mit Service- Mitarbeitern von Unternehmen immer aggressiver. Das haben Studierende der Hochschule Darmstadt in ihrem Studienprojekt „Aggression und Gewalt im Kundenkontakt“ herausgefunden, wie das Magazin „ProFirma“ berichtet. Beleidigungen gehören bereits zum Alltag. Manchmal kann es sogar richtig gefährlich werden. Am häufigsten kommt es zu verbalen Konflikten und Beleidigungen. Bei den auftretenden Konfliktsituationen spielt das Geschlecht der Beschäftigten lediglich eine untergeordnete Rolle: Männer und Frauen sind gleichermaßen von Auseinandersetzungen betroffen
Die Erfolgsquote der kriminellen Aktivitäten basiert darauf, dass IT-Security in vielen Unternehmen vorrangig bedeutet, dass die Business Continuity gewährleistet wird. Dagegen spielt der Schutz der IT-Systeme vor Angriffen in der Praxis eine wesentlich geringere Rolle. Selbst wenn ein hundertprozentiger Schutz technisch nicht realisierbar ist, so ist doch ein optimales Absichern der für Unternehmen kritischen Informationen möglich. Hierfür muss die IT-Sicherheit als kontinuierlicher Prozess betrachtet werden, der über den Basisschutz hinausgeht.
Wirtschaftsspionage und das Ausspähen von Konkurrenz richten sich verstärkt gegen an Technologie orientierte und innovative mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Industrie bilden. Allerdings sind sich diese Unternehmen vielfach der Risiken ungewollten Know-how-Verlustes wenig bewusst. Und sie verfügen nur selten über ein Konzept zum Schutz vor Informationen.
Für das neue „Deutschland-Stipendium“ benötigt die Hochschule die finanzielle Unterstützung der regionalen Wirtschaft. Wenn morgens in Bremerhaven die Briefkästen der Unternehmen geöffnet oder in Firmen die E-Mails gecheckt werden, besteht an Aufrufen zur finanziellen Unterstützung kein Mangel. Das ist auch Professor Dr. Josef Stockemer klar, dem Rektor der Hochschule Bremerhaven. Dennoch zögert er nicht, die regionale Wirtschaft bei der Suche nach Finanziers des neuen „Deutschland-Stipendiums“ um Hilfe zu bitten: „Unser Appell“, sagt er selbstbewusst, „entspricht voll und ganz den Interessen der hiesigen Unternehmen. Vor allem sind nämlich sie betroffen, wenn die jungen, guten Leute wegbleiben.“
Sozial und ökologisch verantwortungsbewusste Unternehmen tragen nicht nur zum Gemeinwohl bei, sondern sie positionieren sich auch langfristig im Wettbewerb. Die Bundesregierung unterstützt deshalb die Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Zentrale Maßnahme ihrer kürzlich verabschiedeten Strategie ist ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen.
Der Erbvertrag ist eine Möglichkeit, die Verteilung des Erbes festzulegen. Im Unterschied zum Testament, das frei widerrufbar ist, binden sich ein oder beide Partner eines Erbvertrages. Eine derartige bindende Verfügung ist einseitig nicht widerrufbar. Für eine Änderung bedarf es einer neuen vertraglichen Regelung.

Vögel und Delfine, Tiger und Bären, Eulen und Füchse – sie prägen die Shopping-Zukunft im Jahr 2020. Was sich auf den ersten Blick sehr merkwürdig anhören mag, entspricht den Vorstellungen der erfahrenen Marketing-Expertin Petra Langen aus Bremen. Sie hat aus ihrer Sicht wesentliche Konsumentengruppen in Tierarten „verwandelt“. Dieses Verfahren geht auf das so genannte Lifesights Trend Panel der von ihr geleiteten Marketing- und Marktforschungsagentur zurück, für das Petra Langen neben Konsumentenbefragungen den Sachverstand verschiedener Marketing-Experten aus Deutschland mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu Rate zieht.
Weltweit werden zurzeit mehr als 150 Fischarten und rund 70 Muschel- und Weichtierarten in Aquakulturen produziert. Doch in Deutschland konnte bisher nur relativ wenig von diesem „Kuchen“ abgeschnitten werden. Das soll sich auch mit Hilfe des Zentrums für Aquakulturforschung (ZAF) in Bremerhaven ändern, das vor einigen Wochen seinen Betrieb aufnahm.
Über die geplante Bebauung des Wilhelm-Kaisen-Platzes sind viele Einzelhändler, andere Geschäftsleute und die IHK empört. Auf einer Protestversammlung im Kammergebäude wurde betont, wie dringend Bremerhaven ein verbindliches Einzelhandelsentwicklungskonzept braucht.

Seit Juli 2010 verhandelt Island mit der Europäischen Union offiziell über einen möglichen Beitritt zur EU. Einige der Mitglieder der isländischen Verhandlungsdelegation waren unlängst in Bremerhaven zu Gast – auf Einladung der IHK und in Zusammenarbeit mit der Deutschen See. Dort diskutierten sie mit Repräsentanten der hiesigen Fischwirtschaft unter anderem über die Auswirkungen, die eine mögliche EU-Mitgliedschaft hätte. „Diese Konsequenzen wären grundsätzlich positiv“, meint Heiko Frisch, der Vorsitzende des Fischwirtschaftlichen Ausschusses der IHK.
Die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven wurde Mitglied des Klimafreunde-Netzwerkes der Klimaschutzagentur energiekonsens. Das Team der IHK will durch verschiedene Maßnahmen Energiekosten und CO2-Emissionen verringern.
Bei der aktuellen Kundenzufriedenheitsumfrage zeigen sich 87 Prozent der befragten Unternehmer mit der IHK zufrieden. Im Vergleich zur letzten Umfrage 2005 verbesserten sich die Werte deutlich.
Aber Frauenquoten sind der falsche Weg. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hat sich erneut für eine stärkere Präsenz von Frauen in Führungspositionen ausgesprochen.