Dezember 2011 / Januar 2012

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IHK-Magazin zum Umblättern, Ausgabe Dezember 2011, Foto: Schimanke

DIHK-Kongress in Bremerhaven

  • Schwerpunktthema:
    Unternehmensfinanzierung
  • Wettbewerb für Azubis
    Siegertypen gekürt
  • Kinderfreundlichkeit
    Neues Siegel entwickelt

Auszüge aus den Textbeiträgen

Zum Schwerpunktthema: Kreditkosten werden steigen

„Wir müssen aufpassen, dass Basel III genug Luft für die Finanzierung von Unternehmen lässt", mahnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). WIRTSCHAFT AN STROM UND MEER gibt einen Überblick über die Neuregelungen und die Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe an den deutschen Mittelstand.

BDO-Empfehlungspapier zu Risikomanagement:
Ausgestaltung in mehreren Stufen

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BDO hat ein Papier veröffentlicht, in dem sie den Unternehmern im Hinblick auf „Basel III“ dringend ein optimiertes Risikomanagement empfiehlt. Die zwei Seiten können per E-Mail unter bremerhaven@bdo.de angefordert werden. Autoren sind Dr. Christian Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer, Senior Manager und Mitglied der Standortleitung Bremen, sowie Heino Tunnat, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Senior Manager bei der BDO in Bremerhaven.

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Stark, Oberbürgermeister Melf Grantz,DIHK-Präsident Driftmann, Ministerpräsident David McAllister und IHK-Präsident Brüggemann (v.l.n.r.). - Foto: Schimanke

Auf Einladung der IHK kamen die Spitzenvertreter der deutschen Industrie- und Handelskammern zum ersten Mal im Land Bremen zusammen - und das im Jubiläumsjahr des DIHK (150 Jahre). Unsere positiven Erwartungen an den DIHK-Herbstkongress in Bremerhaven wurden sogar noch übertroffen.“ 

Der IHK-Tourismusausschuss nimmt zur Bettensteuer Stellung. Das Experten-Gremium befürwortet eine Tourismusabgabe als Alternative. Der Stichtag 1. Januar 2012 ist viel zu knapp bemessen und „völlig unrealistisch“. Und: Eine Bettensteuer zu Lasten der Unterkunftsbetriebe wird abgelehnt, während eine Tourismusabgabe für alle vom Tourismus profitierenden Einrichtungen durchaus unterstützt werden würde.

Neue Regeln für den Kraftverkehr

Die IHK gibt Informationen zum so genannten Verkehrsleiter, zur fachlichen Eignung und zum Road Package. Seit dem 4. Dezember 2009 gelten neue Regeln für den Kraftverkehr, die 24 Monate später endgültig in Kraft traten. (Die Vorschriften für die Kabotage und die Zwölf-Tage-Regel für die Ruhezeit von Reisebusfahrern gelten bereits.) Das sogenannte Road Package vereinfacht und verdeutlicht den Rechtsrahmen für die 900.000 europäischen Kraftverkehrsunternehmen, die mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen Güter mit Fahrzeugen transportieren oder mehr als acht Fahrgäste mit Fahrzeugen befördern.

Steigende Nachfrage aus Japan

In Bremerhaven machten sich zwei japanische Wirtschaftsdelegationen ein Bild vom Offshore-Standort und seinen Potenzialen Immer häufiger kommen Unternehmer und Regierungsvertreter aus dem In- und Ausland nach Bremerhaven und machen sich hier ein Bild vom Offshore-Standort. So empfingen die IHK Bremerhaven und die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) kürzlich eine fünfköpfige Delegation aus der japanischen Präfektur Fukushima.

Gruppenfoto
Siegertypen gesucht – Siegertypen gefunden: Nach der Ehrung stellten sich die engagiertesten Azubis des Landes den Fotografen. Foto: Schimanke

Der Status der bremischen Häfen als Universalhäfen muss erhalten bleiben und eine politische Einflussnahme auf Umschlagsgüter unterlassen werden. Dazu fordert die Wirtschaft im Land Bremen den Senat dringend auf. In einer gemeinsamen Resolution wenden sich die gewählten Wirtschaftsvertreter der IHK Bremerhaven und der Handelskammer Bremen gegen die Änderung des Hafenbetriebsgesetzes.

Beim Forum „Stadt + Handel“ des Dachverbandes der Bremerhavener Werbegemeinschaften wurde die Bedeutung des Netzwerkens für den Einzelhandel deutlich gemacht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MBQ-Veranstaltung waren in das Besucherzentrum der Lloyd-Werft gekommen, um mehr über Netzwerke, Werbegemeinschaften und ihre Bedeutung für den Einzelhandel zu erfahren. 

Kinderfreundlichen Service leben

Dr. Axel Renneberg, Vorsitzender des Kinderschutzbundes (li.) überreicht Dr. Manfred Popp die Auszeichnung
Dr. Axel Renneberg, Vorsitzender des Kinderschutzbundes (li.) überreicht Dr. Manfred Popp die Auszeichnung

Ein Gütesiegel „Kinderfreundlicher Service“ hat der Bremerhavener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes entwickelt – in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven, aber auch mit Kindern, Eltern und Lehrern. Nun wurden die ersten sechs Unternehmen ausgezeichnet.

Dieses Mal bekamen Unternehmen aus dem Bereich der Offshore-Windenergie eine Bühne. Anhand von Praxisbeispielen wurden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Bremerhavener Wirtschaft mit der Windindus-trie aufgezeigt. Die sieben Unternehmen aus Bremerhaven stellten darüber hinaus vor, welche Synergien für das eigene Unternehmen aus der Entwicklung Bremerhavens als Offshore- Kompetenzstandort bisher erwachsen sind.

Foto Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrtmesse: Informationen aus erster Hand

Im CCB wird am 26. Februar eine Kreuzfahrtmesse ausgerichtet. 16 Veranstalter werden vertreten sein.