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DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann erläutert das Jahresthema 2011 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages: Der weltweite Wettbewerb spitzt sich zu, Länder wie China oder Indien drängen auf die internationalen Märkte. Deutschland hat bislang eine führende Position in der Weltwirtschaft. Diese werden wir aber nur halten können, wenn unser Land seine Stärken ausbaut und seine Schwächen verringert. Um unsere Zukunftschancen zu nutzen, brauchen wir vor allem gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte.

Eine insgesamt positive Bilanz haben die Organisatoren der Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt gezogen. Die Marktbezieher seien zufrieden gewesen und es habe im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise sowohl weniger Vandalismus als auch weniger Diebstähle gegeben. Das berichtet Cheforganisator Heino Tietjen vom BIS-Büro Bremerhaven-Werbung. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ soll es trotzdem bei der „Weihnachtswelt am Meer 2011“ vom 24. November bis 22. Dezember einige Veränderungen geben.
Ein breites Bündnis vor allem aus Politik und Wirtschaft setzt sich durch konkrete
Maßnahmen für einen besseren Übergang von der Schule in das Berufsleben ein. Auch für die kommenden drei Jahre rücken die maßgeblichen Vertreter von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften, der Agentur für Arbeit und der Hartz-IV-Behörde Bagis im Land Bremen zusammen, um die Bildungschancen junger Menschen zu verbessern und den Fachkräftemangel zu mildern. Sie unterzeichneten die „Bremer Vereinbarung für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2011 bis 2013“. Somit wurde die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahr 2008 erfolgreich fortgeschrieben.
Die Bremerhavener Wirtschaftsjunioren, die Vereinigung junger Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren, haben am 20. Januar in ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. In diesem Jahr wird Felix Huth als Sprecher der Wirtschaftsjunioren dem Vorstand vorstehen. Mit Ihrem Jahresmotto „Zusammen in die Zukunft!“ wollen sie auch in diesem Jahr wieder die Stärken der Stadt Bremerhaven herausstellen und mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen den Unternehmern und Bürgern der Stadt näher bringen.

Im Rahmen einer Online-Befragung hat das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) mehr als 1.800 Konsumenten zu dem Nutzen ausgewählter mobiler Werbeformen wie Rabatt-Coupons, kostenlose Handyinhalte wie Klingeltöne oder Gewinnspiele per Handy befragt. Das Ergebnis zeigt, dass Konsumenten direkt profitieren möchten, anstatt nur über mögliche Ersparnisse informiert zu werden. Insbesondere „Zwei-für-Eins-Coupons“ (zwei Artikel für einen Preis) sind unter den Werbeformen im Geschäft besonders beliebt.
Diese Zahl fasziniert nicht nur Fachfirmen für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen: 926 Millionen Euro würden in Bremerhaven investiert werden, falls es zum kompletten Abschöpfen der Solar-Ressourcen auf den Dächern der Seestadt käme. Denn das Potenzial ist groß. Damit Immobilienbesitzer überhaupt wissen, ob ihre Gebäude in Frage kommen und was das ihnen wirtschaftlich bringen würde, ging eine eigene Homepage der Stadt (http://solarkataster.bremerhaven.de) und ihres Kooperationspartners swb AG online. Hier können sich alle Hauseigentümer kostenlos informieren.

Die Daumen zeigen nach oben: Schneller als von vielen erwartet, haben sich die Bremerhavener Umschlagsbetriebe für Container und Automobile von der Wirtschaftskrise erholt. Sie streben alten Umschlagsquoten entgegen. Dass die Umschlagsmengen aus der Zeit vor der Krise allerdings noch nicht erreicht sind, stimmt die Verantwortlichen von Eurogate, MSC Gate, NTB und BLG nicht nur traurig. Denn die Infrastruktur passt in einigen Bereichen nicht und akuter Handlungsbedarf seitens der Politik besteht. Bei einem Round-table-Gespräch der Industrie- und Handelskammer wurde über den Ist- Zustand der Branche und das, was kommen soll, Tacheles geredet.
Durch die neue Ausbildungswerkstatt des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Bremerhaven konnte die Ausbildung deutlich verbessert werden. Einer der wichtigsten Gesichtspunkte ist dabei die Teamfähigkeit der jungen Frauen und Männer. Seit Jahrhunderten wird die Weser als bedeutender Verkehrsweg von der Handels- und Freizeitschifffahrt genutzt. Von der Gründung 1876 als Tonnen- und Bakenamt bis heute sorgt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremerhaven dafür, dass der Schiffsverkehr auf der Weser zwischen Brake und der offenen See reibungslos und sicher abläuft. Das setzt besonders qualifizierte Mitarbeiter und eine ausgezeichnete Ausbildung des Nachwuchses voraus.

Die Europäische Union in Brüssel ist recht weit weg, aber der Einfluss der EU in der betrieblichen Praxis fast täglich spürbar. Ihn möglichst so zu lenken, dass die Wirtschaft unter der Europapolitik wenig leidet oder sogar von ihr profitiert – das ist das Ziel verschiedener Lobbyisten- Verbände in der EU, und das ist auch das Ziel der Vertretung der IHK Nord in Brüssel. Die Leiterin der Vertretung, Dr. Mary Papaschinopoulou, war Ende Januar bei der IHK Bremerhaven zu Gast. Bei einem so genannten Europa-Frühstück informierte sie rund 40 Unternehmer aus Bremerhaven über ihre Arbeit und diskutierte mit ihnen.
An der Nevadastraße 8 in Bremerhaven, auf dem Gelände der ehemaligen Carl-Schurz-Kaserne, hat das neue Bildungszentrum der Straßenverkehrs- Genossenschaft Bremen (SVG) seinen Betrieb aufgenommen. Von hier aus will die SVG handfeste Schritte gegen den Fachkräftemangel im deutschen Transport- und Logistikgewerbe unternehmen – durch das Weiterqualifizieren der bereits tätigen Berufskraftfahrer und durch das Gewinnen von Nachwuchs.
Aktueller als in diesem Jahr kann die Rede des Seniors des Konvents beim Neujahrskonvent der IHK Bremerhaven kaum sein. Denn Peter H. Greim setzte sich intensiv mit dem zunehmenden Fachkräftemangel auseinander – dem Jahresthema 2011 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages als Dachverband der deutschen Industrie- und Handelskammern. An dem Abend „gehörte“ das Mikrofon auch dem IHK-Präsidenten Claus Brüggemann und seinem Amtskollegen aus Bremen, Präses Otto Lamotte von der Handelskammer.
Bis zu zehn Millionen Deutsche haben sich die Folgen der RTL-Serie „Das Dschungelcamp“ nicht entgehen lassen: Dabei spazierten C- oder D-Prominente auf der Suche nach der Rückkehr von Ruhm und Geld erst einmal über wackelige Brücken in atemberaubender Höhe, ließen sich mit Ratten lebendig vergraben, tranken Kamelblut – oder mussten Kakerlaken, Maden, Würmer, Heuschrecken und ähnliche Lebewesen verspeisen. Gerade bei den Fernsehbildern, die diesen zweifelhaften Genuss von krabbelndem Getier zeigten, beschlich viele Zuschauerinnen und Zuschauer ein starkes Ekelgefühl. Doch wenn es nach der UN-Welternährungsorganisation (FAO) geht, dann sollte sich das besagte Publikum besser umgewöhnen. Denn eine neue FAO-Kampagne will den Europäern das Essen von Insekten schmackhaft machen.