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Klimaforschung und Spitzentechnologien für die Nutzung der Erneuerbaren Energien zählen zu den Zukunftsthemen des Landes Bremen. Doch ein dauerhafter Erfolg auf diesen Feldern ist keine Selbstverständlichkeit, meint der Staatsekretär im Bundesforschungsministerium. Dr. Georg Schütte: „Wir müssen schon heute das Saatkorn legen für die nächste Generation von Forschern und Unternehmen.“ Anlass für diese mahnenden Worte: die Eröffnung der Wanderausstellung „Gradwanderung“ der Deutschen KlimaStiftung im Bremer Rathaus.
Hinter der gemeinnützigen Stiftung stehen die privaten Betreiber des Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. Unabhängig von den räumlichen und betriebswirtschaftlichen Grenzen der erfolgreichen Besucherattraktion wollen sie über die Stiftung Bildungsvorhaben im In- und Ausland initiieren und fördern, die mit dem Thema Klima und Klimawandel verbunden sind.

Erstes Projekt ist die Wanderausstellung „Gradwanderung“, die seit rund einem Jahr an den norddeutschen Schulen eingesetzt wird. Mit Erfolg: Mehr als 10.000 Jugendliche haben sich in der interaktiven Schau bereits für die Faszination des Themas Klima und für die Naturwissenschaften allgemein begeistern und über das Thema Klimaschutz informieren lassen.
Die Ausstellung sei „eine innovative Idee, wie man junge Menschen für das wichtige Zukunftsthema begeistern kann“, lobte Schütte vor 150 Unternehmern aus der Nordwestregion beim offiziellen Senatsempfang zur Eröffnung der Ausstellung. Auch der Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch staunte über die Schau: „Sie müsste eigentlich Wunderausstellung und nicht Wanderausstellung heißen“, betonte der Fernsehmoderator, der unter anderem durch die ZDF-Sendung „Abenteuer Forschung“ bekannt geworden ist.
Dieses Lob aus berufenem Mund kommt der Stiftung gerade recht. Sie will ihre Arbeit ausdehnen: Neben einer zweiten Wanderausstellung plant sie auch ein Schulprojekt im westafrikanischen Togo. Dafür ist sie jedoch auf Spender und Stifter insbesondere aus der Wirtschaft angewiesen. Das Geld sei gut angelegt, meint Staatssekretär Schütte: Weltmarktführer in den neuen Energietechnologien zu sein und zu bleiben, sei nicht selbstverständlich, betonte er. „Gerade deshalb ist es ein guter Grund und eine große Chance für Unternehmen, eine Initiative wie diese Stiftung zu unterstützen.“