
Wilfried Allers
Geschäftsführer
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Gabriele Hintze
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Cornell Puterczyk
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Russland hat seine Visa-Bestimmungen seit dem 1. November 2010 verschärft. Deutsche Antragsteller müssen seit dem 1. November 2010 ihre Rückkehrwilligkeit nachweisen. Privatreisende müssen als Garantie einen Kontoauszug, eine Verdienstbescheinigung, die Registrierung einer eigenen Firma oder den Nachweis von Wohneigentum vorlegen.
Auch für Geschäftsreisende gelten strengere Visaregeln. Von Selbstständigen verlangt Russland nun die Registrierung der eigenen Firma, von Angestellten eine Bestätigung des Arbeitgebers auf Firmenpapier. Diese muss den Angaben zufolge die Position des Arbeitnehmers im Unternehmen sowie sein monatliches Gehalt angeben. Außerdem muss sie bestätigen, dass der Angestellte zu einer Dienstreise nach Russland entsendet wird.
Nähere Informationen: www.russisches-konsulat.de/visa.htm
Die thailändische Firma Wind Energy Holding Co will bis 2015 Windkraftprojekte mit einer Gesamtkapazität von 800 MW umsetzen. Über die Höhe der Investition wurden von Unternehmensseite keine Angaben gemacht. Wind Energy ist als Engineering-Firma im Bereich Energie tätig und hat 2009 von der thailändischen Regierung zwei Lizenzen zum Aufbau von Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 240 MW erhalten. Mit den Vorhaben soll noch 2010 gestartet werden.
Serbien beabsichtigt, in den kommenden zwei Jahrzehnten etwa 22 Mrd. Euro in die Erneuerung und Erweiterung seiner Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Der größte Teil davon soll in den Bau von Straßen und Autobahnen fließen. Die zweitwichtigste Priorität wird der Ausbau der Schienenwege bilden. Die Finanzierung soll teilweise aus dem Budget, zum großen Teil aber durch Kredite internationaler Finanzorganisationen, wie Weltbank, EBRD, EIB, gesichert werden.
Nahezu alle Staaten am Golf wollen ihre Wirtschaft zukunftsfähig, sprich vom Ölexport unabhängiger machen. So investiert auch das Sultanat Oman erhebliche Summen in die Diversifizierung seiner Wirtschaftskapazitäten und in die dazu erforderliche Infrastruktur. Um ausländische Unternehmen anzulocken, hat Oman in seinen Freihandelszonen attraktive Konditionen für ausländische Investoren geschaffen. Der Fokus liegt vor allem auf dem Ausbau des Industriehafens von Sohar zur Special Economic Zone.
Korea (Rep.) ist bereits jetzt ein wichtiger Importeur von Agrargütern und Nahrungsmitteln. Ein relativ hohes Einkommen, die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und die zunehmende Verwestlichung der Essgewohnheiten sind Faktoren, die deutschen Anbietern entgegenkommen. Seit Ende Januar 2010 sind die Einfuhren von Schweinefleisch aus Deutschland wieder erlaubt. Darüber hinaus wollen die EU und Südkorea ein Freihandelsabkommen abschließen. Dieses sieht einen massiven Zollabbau für Nahrungsmittel und Agrarerzeugnisse vor.